Ernsthafte Kriegsgefahr

Ich zitiere mal aus dem heutigen Newsletter des Magazins COMPACT und schließe mich den Befürchtungen an:

Liebe Leser,

Seit dem Kalten Krieg gab es keine dermaßen entfesselte Propaganda mehr gegen Moskau wie derzeit. Geschossen wird aus allen Rohren: Der britische Außenminister Boris Johnson vergleicht Putin mit Hitler und macht ihn "persönlich" für die Giftattacke auf einen Doppelagenten im englischen Salesbury verantwortlich – ohne Beweise.

Die "Bild"-Zeitung zeigt jeden Tag Fotos toter Kinder aus Syrien und gibt der russischen Luftwaffe – und nicht etwa den Dschihadisten – die Schuld. Der Kreml soll Hackerangriffe auf die Bundesregierung gemacht und Trump via Wahlmanipulation ins Weiße Haus gehievt haben (obwohl sich jetzt gerade rausstellt, dass Facebook bzw. ein britischer Subkontraktor dabei auch nicht ganz unwichtig war).

Was kommt als nächstes? Hat der KGB Deutschland mit Grippeviren verseucht und ganze Betriebe in den Krankenstand geschickt? Ist nicht auch die derzeitige Kältewelle (Hallo Klimaerwärmung, wo bist Du?) in Wirklichkeit sibirischen Ursprungs? Der Fantasie der NATO-Propaganda sind keine Grenzen gesetzt. Gabriele Krone-Schmalz, lange Jahre ARD-Korrespondentin in Moskau, ist entsetzt: „Wir befinden uns in einer Risikozeit, dagegen war der Kalte Krieg verlässlich. (…) Wir steuern auf eine ernsthafte Kriegsgefahr zu.“

Bitte fallen sie auf diese konzertierte Desinformation nicht herein, liebe Leser! [...] Wenn es eine Lehre aus der Geschichte gibt, dann die: Deutsche und Russen dürfen sich nie mehr gegeneinander hetzen lassen. Die Toten mahnen zur Versöhnung.

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