Rundumschlag in Zeiten endgültiger Idiotie

Ich zitiere Tanja Krienen, eine hochsensible, freie Journalistin, Autorin und Facebookfreundin, von der ich nicht alles teile, die ich aber immer hoch achte, auch wenn ich mal nicht ihrer Meinung bin. Hier allerdings, Facebook, 01.06.2020, "volle Kanne“:

Rundumschlag in Zeiten der endgültigen Idiotie
Als die Antifa höhnend auf mein Schild „Ich kann nicht atmen“ mit: „Du kannst doch atmen“, reagierte, machte sie sich tendenziell mit jener Geisteshaltung gemein, die auch Derek Chauvins Knie auf dem Nacken des George Floyd ausdrückte.
Auch darum kann ich – nach Nietzsche – zum Mitleiden nicht zurück. Denn jene sind so schwach an Geist, dass man ihnen zurufen möchte: „So fallt doch ihr Rückgratlosen!“ Keiner von denen, die sich nicht gegen den Corona-Wahn wehrten, sondern nur nach Subventionen schreien, so, wie auch die Klientel der FDP, wird je etwas anderes von mir hören als: „Recht ist euch geschehen, ihr feigen Pfeffersäcke!“ Dieses fehlende Mitleid bezieht sich nicht auf das situative Leid des einzelnen, wohl aber die finstre Masse stocktumber Toren, die wie die Elois den Morlocks zu Willen sind, da sie von jenen ihr tägliches Fressen erhalten.
Nicht besser ist die AfD, die als Partei kreisweit – und nicht nur da – schlicht und weg untertauchte. Blaue Schilder virtuell ins Netz zu stellen um so den „bürgerlichen Protest“ in homöopathischen Dosen unters Volk zu streuen, war schon immer ihre größte Leidenschaft, die täglich neues Leiden schafft. Heute darf man davon ausgehen, dass sie insgeheim Söders „Stärke“ so bewundert, wie ein Schwacher, ein Philister, ein Rückenknochenloser, insgeheim alle Autoritäten anhimmelt. Nein, ich kann zum Parteiensystem, nach Corona, vielleicht gar nicht mehr zur Menschheit zurück.
Apropos Homöopathisches, wobei ich zwischen Naturmedizin und echtem Irrationalen differenziere. Hier haben wir den einen von zwei oder drei Punkten, den die aufgeklärte Linke an der derzeitigen Corona-Protestbewegung nicht ganz zu Unrecht kritisieren könnte. Wer dies aber nicht bei den irrationalen Gretas bemerkt, der sollte besser den traditionell vorlauten und ungewaschenen Schnabel halten.
In einer Stellungnahme der „Deutschen Stiftung Patientenschutz“ fiel das Zauberwort „Freiheitsberaubung“. So ist es. Mir ist es noch immer schleierhaft wie sich Menschen in der Sterbephase ihrer Verwandten von ihnen trennen lassen oder Besuchseinschränkungen in herrschender Weise akzeptieren können, ohne, dass es zu Tumulten vor Krankenhäusern u.ä. kommt. Ganz zu schweigen von Teilnahmebeschränkungen bei Beerdigungen.
Darum: Schluss mit Freiheitsberaubung, Gesundheitsschädigung, Mummenschanz und Psychoterror!“

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