Flüchtlinge - Analyse

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Problembeschreibung

Praktisch ohne Kontrolle wurden Massen von Menschen mit völlig unterschiedlichem Hintergrund und Motiven einfach so in unser Land gelassen:
Asylbewerber, Migranten, Kriegsflüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge, Umweltflüchtlinge, Kriminelle und religiöse Fanatiker (Terroristen, Dschihadisten).
"Wir können unsere Grenzen nicht dichtmachen, wie soll das geh'n"
sagte dazu Angela Merkel. Und fuhr anschließend in die Türkei, um genau das gegen Zahlung von Geld von der Türkei zu erschmeicheln.
(was nebenbei einiges aussagt über die wahren Qualitäten von Angela Merkel als "Mutter Theresa der Flüchtlinge")

Alle in einen Topf!

Alle wurden sie in den einen großen Topf "Flüchtlinge" geworfen.
Dabei ist die Unterscheidung wichtig, um sagen zu können "Du darfst bleiben - du musst wieder weg":

JEGLICHE BEDENKEN WURDEN BEISEITE GESCHOBEN:
Wer Bedenken hatte, galt sofort als "rechts".

Wie konnte es dazu kommen?

Da hilft ein Blick in meinen Beitrag "Tabuprobleme":
Noch immer ist es "unsere Vergangenheit", die uns wie ein Mühlstein am Hals hängt.

Der Verstand schien (und scheint in dieser Hinsicht auch heute noch in vielerlei Hinsicht!) wie ausgeschaltet. Bedrückt von "unserer" Schuld schleichen wir gebückt durchs Weltenleben und verlieren dadurch jedes moralisch-verantwortungsethische Augenmaß.

Das Problem daran:

Das Problem ist, dass dieses "Herumeiern" mit den Flüchtlingen langsam das Gegenteil erreicht vom Gewollten! Denn jetzt nach #Köln und dem #"Paris"-Attentäter mit seinen sieben verschiedenen Flüchtlings-Identitäten stehen die "Flüchtlinge" plötzlich unter Generalverdacht: Eben noch unbändig begrüßt, schlägt Hyper-Vertrauen nun plötzlich um in Hyper-Misstrauen, mindestens aber in "Bauchschmerzen".
Was natürlich genauso falsch ist, wie die erste unbändige "Begrüßung".
Bei der Begrüßung wurde nicht bedacht: Wenn es an der Haustür klingelt, begrüße ich ja auch nicht gleich jeden unbändig. Im Gegenteil, ich bin doch schon beim Öffnen erst mal vorsichtig. Das war der Anfangsfehler!

Was tun?

Wir brauchen eine neue "politische Ehrlichkeit"! Unter uns hier sich gegenseitig immer weiter ineinander verbohrenden Bürgern. Und den Flüchtlingen gegenüber! Denn auch denen ist mit diesem Hü und Hott nicht gedient.

In der Politik, in den Medien und bei den Flüchtlingen! muss sich endlich herumsprechen:

Wie haben wir uns das vorzustellen

Es ist niemandem damit gedient, dass wir uns unter Berufung auf "unsere Vergangenheit" ohne Wenn und Aber immer weiter auf dem Feld der "Gesinnungsethik" tummeln. Das fühlt sich gut an, nützt aber niemandem. Auch den Flüchtlingen nicht (hierzu siehe meinen Beitrag "Zeitzeichen - Flüchtlinge").
Zur Erläuterung Bei der Gesinnungsethik geht es immer um die "reine Lehre" (in diesem Falle also der "Menschenrechte" und des "Asylgedankens"). Besonders "Linke" und "Grüne" sind aufgrund ihres einstmals sozialistischen Unterbaus dafür wie prädestiniert. Denn bei "Marx" und seinen Anhängern ging und geht es immer um die reine Lehre. Gesinnungsethik bringt Spaß: Theoretisch ist man damit nämlich immer irgendwie auf der "richtigen" Seite. So zum Beispiel bei der notorisch vorgetragenen Forderung "Keine Obergrenzen". Aber praktisch?

In der Seemannschaft und im gesamten Rettungswesen gibt es einen Grundsatz: Und der ist der vom "Vorrang des "Eigenschutzes". Der dahinterstehende Gedanke ist: Es kann und darf von niemandem verlangt werden, dass er sich selber in eine aussichtslose Situation begibt und am Ende darin umkommt. Und es ist auch niemandem damit gedient, dass "Retter" am Ende zusammen mit ihren "zu Rettenden" untergehen. Dieser Gesichtspunkt wird von den Gesinnungsethikern gern vergessen.

Also müssen wir uns etwas ausdenken, was "Obergrenzen" zumindest nahe kommt bzw. es für eine Zeitlang sogar tatsächlich sind. Im Abschnitt "Flüchtlinge - Reduzierung" komme ich darauf zurück.

Fazit

Statt auf Gesinnungsethik ist in der Flüchtlingsfrage der Schwerpunkt ab sofort auf die "Verantwortungsethik" zu legen! Wenigstens teilweise. Verantwortungsethik, das ist die Ethik, die nach den Folgen unseres Handelns fragt. Wir müssen also langsam mal die Folgen bedenken, die unser (nur scheinbar?) gutes Handeln in der Flüchtlingsfrage zeitigen.

Mein von den alten Römern übernommener Grundsatz ist:
"Quid quid agis, prudenter agas et cogite finem" -> "Was immer du tust, tue es klug und bedenke das Ende!" Nicht mehr, aber auch nicht weniger erwarte ich endlich von unseren Politikern bei der Bewältigung der Flüchtlingsfrage.

Reduzierung der Flüchtlingszahlen

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