Einführung "Wirtschaft"

Ich hatte schon ausgeführt (siehe Worum es geht), dass uns der von unserem Wirtschaftssystem auf uns ausgeübte Druck des "Mehr" und "Immer noch mehr" immer weniger guttut: Zunehmende soziale Kälte, Vereinsamung, Ängste, Depressionen, Stress, Konkurrenz, Wettrüsten der Statussymbole, Hass, Gewalt, soziale Verwahrlosung... - Das sind die täglich mehr zu beobachtenden Folgen. Müssen wir uns damit abfinden oder gibt es einen Ausweg. Um das zu beurteilen, müssen wir uns darüber klarwerden "Warum wirtschaften wir eigentlich." Erst dann können wir anfangen, unser Wirtschaftssystem zu beurteilen. Wir müssen den Sinn und Zweck von Wirtschaft verstanden haben. Vorher können wir gar nichts sagen.

Warum wirtschaften wir eigentlich

Eigentlich ist alles ganz einfach: Triebfeder menschlichen Wirtschaftens ist die Befriedigung von Bedürfnissen: Notwendiger Bedürfnisse wie Nahrung, Kleidung, Unterkunft (Grundbedürfnisse), aber auch von Gütern, die darüber hinausgehen (Kultur- und Luxusbedürfnisse). Das Problem ist die grundsätzliche Knappheit dieser Güter. Wäre von allem zu jeder Zeit und an jedem Ort für alle genügend da, bräuchten wir "Wirtschaft" nämlich gar nicht. Wir bräuchten nicht zu wirtschaften. So aber geht es neben der Güterproduktion immer sofort auch um Verteilungsfragen: Wer von was wieviel? Zu welcher Zeit und warum? Ein anderer zuerst?

Nach gemeinsamer Auffassung der uns heute noch maßgeblich beeinflussenden Ökonomen

müssen sich Produktion und Verteilung der knappen Güter nach dem größtmöglichen Wohl aller richten - also dem Gemeinwohl.

Beiden Seiten, Kapitalismus wie Sozialismus, kann man also den guten Willen, für das größtmögliche Wohl aller sorgen zu wollen, nicht absprechen! Die Frage ist nur, ob sie es konnten bzw. heute können. Der „real existierende“ Sozialismus konnte es nicht.

Angesichts krasser Fehlentwicklungen, man vgl. nur die "Entwicklung der Arbeitslosigkeit" und die "Entwicklung von Einkommen und Vermögen", müssen wir nach über dreißig Jahren sagen:
Auch der neoliberale Kapitalismus kann es nicht.

Was tun?

Dazu fragen wir uns zuerst: Was eigentlich heißt "kapitalistisch", was heißt "neoliberal". Was eigentlich ist "Kapitalismus", was "Neoliberalismus"? Hier geht es zur Systemerklärung "Neoliberalismus".

Danach beginnen wir mit der Analyse: Aus welchen Elementen genau besteht der neoliberale Kapitalismus eigentlich. Welche davon sind gut und gehören erhalten und welche sind schlecht für unser Gemeinwesen? Gibt es vielleicht Elemente, die zwar nicht gut für uns sind, aber immerhin doch so gut, dass sie sich transformieren lassen in das von uns angestrebte "bessere" Wirtschaftssystem?
Hier geht es zur Systemuntersuchung "Neoliberalismus.

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